Förderinstrumente in Horizont 2020

Quelle: miriam-doerr/iStock/thinkstock

Wichtigste Voraussetzung für eine Förderung von Verbundprojekten ist die europäische Dimension. Das bedeutet einerseits die Beteiligung von mindestens drei Partnern aus unterschiedlichen europäischen Ländern und andererseits den thematischen Bezug zu dem jährlich wechselnden Arbeitsprogramm.

Die Arbeitsprogramme zielen insbesondere auf die

  • Schaffung eines europäischen Forschungsraumes
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Unterstützung von Forschungsmaßnahmen

In Horizont 2020 gibt es eine einheitliche Förderquote pro Verbundprojekt. Es werden direkte und indirekte Kosten erstattet. Direkte Kosten fallen in unmittelbarem Zusammenhang mit den Projektarbeiten an, wie z. B. Personal-, Reisesekosten oder Unteraufträge. Es werden nur tatsächlich entstandene Kosten erstattet. Sie müssen in der Budgetplanung ausgewiesen, während der Projektlaufzeit entstanden und im Einklang mit den intern üblichen Buchführungspraktiken angefallen sein. Direkte Kosten sind bis zu 100 % der erstattungsfähigen Kosten förderbar. Nur bei Innovations- und Kofinanzierungsmaßnahmen beträgt die Förderquote 70 %. Davon ausgenommen sind gemeinnützige (non-profit) Einrichtungen, die immer mit einer Förderquote von 100 % unterstützt werden.

Förderinstrumente (Projekttypen) sind:

  • Research & Innovation Action (RIA - 100 % Förderquote)
  • Innovation Action (IA - 70 % Förderquote)
  • Coordination and Support Action (CSA - 100 % Förderquote)
  • SME Instrument
  • ERA-NET Cofunds
  • Pre-Commercial Procurement (PCP)
  • Public Procurement of Innovative solutions (PPI)
  • Prize
  • Fast track to innovation (FTI)

Für die indirekten Kosten gibt es eine einheitliche Pauschale von 25 % der direkten erstattungsfähigen Kosten.